Weihenlinden![]() Wallfahrtskirche Hl Dreifaltigkeit. 1643-45 wurde eine achteckige Kapelle gebaut, in der eine spätgot. Madonna aufgestellt wurde, diese wurde später als Gnadenbild verehrt. Die Entdeckung einer Heilquelle hat die Wallfahrt zu diesem Ort sehr gefördert. 1653 wurde mit dem Bau einer Kirche um die Kapelle herum begonnen. Das der Kirche angeschlossene Kloster fiel 1803 der Säkularisation zum Opfer. 1962 wurde es aber vom Serviten-Orden wieder übemommen. Die achteckigen, von Zwiebelhauben bekrönten Türme der eindrucksvollen dreischiffigen Basilika ragen hinter 6 alten Linden empor. Im Inneren weiße Stukkaturen auf getöntem Grund, die um 1736 vermutlich von J. Schwarzenberger aus Bad Aibling geschaffen wurden. Besonders sehenswert sind das Mittelschiff und der doppelgeschossige Hochaltar, der wahrscheinlich das Werk des Münchner Bildhauers M.Schütz (1698) ist. Die Gnadenkapelle wurde von M. Pichler aus Erding 1761 mit Rokoko-Stuck versehen. Die Figuren am nördlichen Seitenaltar stammen wahrscheinlich von J. Götsch. An der Wand des benachbarten Pfarrhauses findet sich die überlebensgroße Tuffsteinfigur einer Madonna (Beginn 18.Jh.). |
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